Medizinisch-pflegerische Leistungen

Atemgymnastik wird zur Pneumonieprophylaxe von den Pflegenden auf den Stationen durchgeführt. Außerdem ist es eine therapieunterstützende Maßnahme, die auf ärztliche Anordnung von den Mitarbeitern der physikalischen Therapie angeboten wird.

Die Basale Stimulation in der Pflege ist ein Wahrnehmungsförderungskonzept, das insbesondere bei schwer erkrankten Patienten eingesetzt wird. Mehr als 210 speziell qualifizierte Pflegende gehen mit einer hohen Sensibilität auf die Bedürfnisse und die Wahrnehmungsfähigkeiten der Patienten ein.

Nach ärztlicher Anordnung bietet die Physiotherapie verschiedene Therapieformen im Bewegungsbad (32°C) des Krankenhauses an. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Kranken-gymnastik..."

Mitarbeiter aus der Physikalischen Abteilung verfügen über die Ausbildung zur Bobath-Therapie. Darüberhinaus sind über 170 Pflegende in dem Konzept geschult. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Unsere Ergotherapie unterstützt Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer Umwelt zu stärken.

Die Physiotherapie bietet Sonderleistungen an, unter anderem auch die Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Kinästhetik wird in der Pflege eingesetzt, um Patienten zu gesunden Bewegungen zu führen. Darüber hinaus hilft es den Pflegenden die eigene Bewegungsfähigkeit zur Reduzierung von berufsbedingten Schädigungen des Bewegungsapparates zu erweitern. Über 100 Pflegende sind umfassend geschult.

In der Geriatrie wurde ein klinischer Behandlungspfad hierzu erstellt. Abhängig von der Indikation werden "Blasentrainings" z.B. in der Gynäkologie durchgeführt. Hausweit unterstützt die Physiotherapie Patienten, Inkontinenz durch funktionelles Training zu beheben.

Diese Streichmassage zur Beseitigung von Lymphstauungen wird durch speziell ausgebildete Therapeuten der Physikalischen Abteilung durchgeführt. Sie kommt unter anderem nach Operationen zum Einsatz.

Massagen werden durch qualifizierte Physiotherapeuten durchgeführt. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Medizinische Fußpflege wird nach ärztlicher Anordnung durchgeführt.

Nach ärztlicher Anordnung wird Osteopathie, z. B. bei Wirbelsäulenproblemen durch besonders qualifizierte Physiotherapeuten durchgeführt. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Zahlreiche physikalische Maßnahmen verhelfen unsere Patienten zu einem raschen Behandlungserfolg. Angeboten werden Krankengymnastik, Bewegungsbäder (32°C), Massagen, Unterwassermassagen, Lymphdrainagen, Fango, Heißluft, Stangerbäder, medizinische Bäder, Extensionen, Kaltluft und Elektrotherapie.

Die Physiotherapien erfolgen abgestimmt auf die Bedürfnisse der Patienten. Die Angebote können auch ambulant (z.B. im Anschluss an die Krankenhausbehandlung) in Anspruch genommen werden. Weitere Informationen können auf der Internetseite entnommen oder telefonisch im Sekretariat erfragt werden.

Nach ärztlicher Anordnung wird Rückenschule durch qualifizierte Physiotherapeuten durchgeführt. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe: "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Es wird ein Akutschmerzdienst vorgehalten, er ist ärztlich und pflegerisch besetzt. Es wird eine 2mal tägl. Visite des Akutschmerzdienstes bei den betroffenen Pat. durchgeführt. Weiterhin besteht ein Qualitätszirkel, in dem interdisziplinär und interprofessionell Schmerstandards erarbeitet wurden.

Mit Einverst. des Patienten erfolgt die Übergabe der Pflegenden gemeinsam mit dem Patienten an seinem Bett. Zusätzlich werden Angehörige (wenn die Patienten es wünschen) in die pflegerische Versorgung geschult/ eingewiesen. Darüber hinaus wird die Integrative Validation nach Richard angeboten.

Die Logopäden des Hauses unterstützen Patienten darin, krankheitsbedingte Sprachstörungen zu behandeln.

Durch die enge Kooperation mit unseren externen Stomatherapeuten, ist die Begleitung auch über den stationären Aufenthalt hinaus sichergestellt.

Nach ärztlicher Anordnung führt die Physiotherapie z. B. Bewegungsbäder (32°C), Fango, Heißluft, Stangerbäder, medizinische Bäder und Kaltluft durch. Weitere Informationen zur Physiotherapie siehe "Physiotherapie/ Krankengymnastik..."

Unsere ausgebildeten Case-Managerinnen zur "Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden" sind für die Umsetzung, Begleitung, Beratung und für die berufsgruppen- und sektorübergreifende Kommunikation zuständig, um Menschen mit chronischen Wunden möglichst optimal zu versorgen

Die Biofeedback-Therapie ermöglicht es den Patienten visuell darzustellen, inwieweit Muskelanspannung in bestimmten Bereichen funktioniert und bietet die Möglichkeit Muskelregionen gezielt zu trainieren.

Die Aufgaben des Sozialdienstes sind die psychosoziale Beratung sowie die Koordinierung der Überleitung von Krankenhausaufenthalt zu Rehabilitation, Pflege und Versorgung. Bei häuslichen Hilfen wird die weitere Versorgung in Verbindung mit der PFlegeüberleitung organisiert.

Folgende Beratung wird von dem Krankenhaussozialdienst durchgeführt: ambulante Rehabilitation, AHB, CA-AHB, AGM, Früh-Rehabilitation, Geriatrische Rehabilitation, Stationäre Weiterbehandlung.

Sterbebegleitung wird von den Pflegenden als Kernaufgabe gesehen. Über eine Rufbereitschaft steht der Krankenhausseelsorger oder ein örtlicher Priester zur Spendung der Krankensalbung bereit. Wir sind Mitgesellschafter des stationären Elisabeth-Hospizes in Stadtlohn.

Unser Ernährungsteam besteht aus Diätassistenten, Ernährungswissenschaftlern und -medizinern. Ziel ist, die ernährungstherapeutische Versorgung der Patienten zu erkennen und zu optimieren.

Unserer Pflegeüberleitung informiert Sie über ambulante Versorgungs-, und Weiterbehandlungsmöglichkeiten. Dazu gehören u.a. das Stellen von Pflegeanträgen, Hilfsmittelberatung/ Bestellung, Vermittlung eines Pflegedienstes sowie die Beratung bezüglich externen Hilfsangebote wie z.B. Essen auf Rädern

Durch die Bezugspflege lernen die Patienten die verantwortlichen Pflegepersonen schnell kennen und können Vertrauen aufbauen. Für Menschen mit chronischen Wunden besteht ein Casemanagement (vgl. Wundmanagement).

Beratung zur Sturzprophylaxe und Sturzrisiko durch die Pflegenden im Zusammenhang mit dem Expertenstandard.

Die Versorgung mit Hilfsmitteln und Orthopädietechnik ist unter anderem durch die Zusammenarbeit mit einem am Hause angegliederten externen Anbieter sichergestellt.

Wir arbeiten mit Selbsthilfegruppen zusammen. Durch den Sozialdienst wird der Kontakt zu Selbsthilfegruppen vermittelt, beispielsweise: Adipositas-, Diabetikerselbsthilfegruppe, ILCO, Selbsthilfegruppe für Multiple Sklerose oder nach Brustkrebs, Schlaganfall, Anonyme Alkoholiker

Aufgabe des Sozialdienstes sind die psychosoziale Beratung des Patienten und seiner Angehörigen sowie die Beratung zur poststationären Versorgung und ggf. deren Organisation. Ressourcenorientiert werden individuelle Lösungsmöglichkeiten für die Betroffenen entwickelt.

Regelmäßig werden Informationsveranstaltungen für die Allgemeinheit angeboten, z.B. im Rahmen der „Abendsprechstunde“. Zusätzlich laden die Kliniken zu Informations-/Schulungsveranstaltungen ein. Veranstaltungen werden über die Tagespresse, Flyer, Poster und das Internet veröffentlicht.

Im Rahmen der Pflegeüberleitung in die häusliche Pflege wurden gibt es Kooperationen mit Ambulanten Pflegediensten- jedoch kann ein Pflegedienst frei gewählt werden. Im Hinblick auf die stationäre Unterbringung oder die Kurzzeitpflege kümmert sich unser Sozialdienst um diese Belange.